Mein Kind will nicht an die Brust

Mein Kind will nicht an die Brust!

Da sich das Saugen an der Brust grundlegend vom Saugen an der Flasche unterscheidet, reicht manchmal schon die Verabreichung einer Flaschenmahlzeit, um den Säugling zu verwirren, so dass es nicht mehr an der Brust trinken kann. Je jünger das Baby ist, umso grösser ist das Risiko einer sogenannten Saugverwirrung.
 
Deshalb wird in vielen Spitälern und Krankenhäusern auf das Zufüttern mit der Flasche verzichtet und z.B. als Alternative ein Trinkbecher verwendet.
 
Eher selten treten Babys in einen richtigen Stillstreik: Etwa drei bis fünf Tage lang lehnen sie dann die Brust ab, zeigen dabei aber auch deutlich, dass sie sich dabei nicht wohl fühlen und unglücklich sind.
 
Unlust beim Stillen hat häufig äußere Ursachen, wie stark riechende oder schmeckende Kosmetika. Versuchen Sie auf Deo und Cremes zu verzichten und bieten Sie dem Kind immer wieder die Brust an. Sie können die Milch auch mit einem Trinkbecher, Pipette oder Löffelchen verabreichen. Häufig hilft es auch, das Baby im Halbschlaf zu stillen, da die Gegenwehr des Kindes dann nicht mehr so groß ist. 
 
Wichtig: Versuchen Sie, das Kind über Löffelchen oder einem kleinen Trinkbecher (wie z.B. den ARDO EasyCup Trinkbecher) die Milch zu geben, bieten Sie ihm in dieser Zeit aber keinen Schnuller und auch keine Flasche an. Das Kind hat einen natürlichen Saugtrieb, dem es nachgehen will – und dazu geben Sie ihm am besten nur die Brust.
 
Quelle: Hello Baby Ratgeber und Eltern.de
* inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten